Unstimmigkeiten über Besetzung der AG "Fusion"
Groß Düben bildet Arbeitsgemeinschaft für Eingemeindung
Groß Düben hat seit Donnerstag eine Arbeitsgemeinschaft (AG), in der die Fusion mit der Gemeinde Schleife vorbereitet wird. Allerdings taten sich die Gemeinderäte sehr schwer, die AG zu besetzen.
Die konfliktbeladene Diskussion, die den Bürgerentscheid über die Fusion beider Gemeinden begleitet hatte, haben am Donnerstag im Gemeinderat ihren Nachhall gefunden. Fünf Vertreter der Gemeinde sollten bestimmt werden, die in einer Arbeitsgemeinschaft die Groß Dübener Interessen bündeln und gegenüber der Gemeinde Schleife vertreten. Eine Aufgabe, die nur mit Mühe bewältigt werden konnte.
Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) hatte nämlich je zwei Abgeordnete aus den Ortsteilen Groß Düben und Halbendorf vorgeschlagen, außerdem sich selbst. Für den Halbendorfer Gemeinderat Andy Kowal war das ein undemokratisches Vorgehen, das er nicht dulden wollte. Schließlich wisse jeder, dass die Halbendorfer Abgeordneten die Eingemeindung befürwortet hätten. Die Groß Dübener samt dem Bürgermeister würden diese ablehnen. Gerade deshalb, argumentierte Andy Kowal, müsse die Arbeitsgemeinschaft streng paritätisch besetzt werden. So aber hätten die Fusionsgegner die Oberhand.
Nach Kowals Hinweis erregten sich die Gemüter. Der Groß Dübener Gemeinderat Harald Rösch wunderte sich über das Misstrauen. Es könne doch niemand glauben, dass nicht jeder in der Arbeitsgemeinschaft das Beste für die Gemeinde wolle. Helmut Krautz empfahl Kowal, doch einfach gegen die Beschlussvorlage mit den fünf Namen zu stimmen. Er hatte dann aber auch nichts dagegen, dass sich der Halbendorfer Reiner Marusch kurz entschlossen auch noch als Kandidat aufstellen ließ, um die Parität herzustellen. Drei Abgeordnete aus Halbendorf, zwei aus Groß Düben plus der Bürgermeister – diese Verteilung hielten die Halbendorfer Gisela Kotissek und Sebastian Krüger für fair.
Im Anschluss wurde jedoch nicht über die sechs Kandidaten insgesamt abgestimmt, sondern über jeden einzeln. Höchste Akzeptanz genoss Gisela Kotissek, für die zwölf der 13 anwesenden Abgeordneten mit Ja stimmten. Andy Kowal und Thomas Storp bekamen je neun Ja-Stimmen, Rene Köppen und Helmut Krautz je sieben. Für Reiner Marusch reichte es nicht. Sieben Gemeinderäte sagten Nein.
Als nicht ganz einfach erwies sich danach die Suche nach einem Termin für die erste AG-Sitzung. Andy Kowal drängte auf einen möglichst frühen Termin schon in der nächsten Woche. Schließlich solle die Fusion noch dieses Jahr vollzogen werden. Da bleibe nicht mehr viel Zeit. Doch in der nächsten Woche können mehrere AG-Mitglieder nicht. Nach einigem Hin und Her einigte man sich auf den 24. Mai. Auch wenn Gisela Kotissek dann die einzige Vertreterin aus Halbendorf sein wird. Ob ihr das etwas ausmache, fragte der Bürgermeister. Darauf die Halbendorferin: "Das wird sich zeigen."
(Quelle: Lausitzer Rundschau - Daniel Preikschat)
Am 25. März 2012 sind die Einwohner der Gemeinde Groß Düben aufgefordert, an die Wahlurne für einen Bürgerentscheid zur freiwilligen Eingemeindung nach Schleife zu treten. Den Weg dafür hat der Gemeinderat am Donnerstag freigemacht.
Die Halbendorfer Fraktion im Gemeinderat Groß Düben hat dazu ein Bürgerbegehren initiiert. 375 Einwohner aus der Gemeinde Groß Düben haben unterschrieben. Doch die Prüfung durch die Gemeindeverwaltung Schleife und das Kommunalamt ergab zwölf ungültige Stimmen. Hauptamtsleiterin Marion Mudra nannte am Mittwochabend während der Ratssitzung in Halbendorf als Gründe Zahlendreher im Geburtsjahr. Außerdem hätten zwei Personen unterschrieben, die noch nicht ein Vierteljahr in der Gemeinde angemeldet sind. Auch das sei nicht zulässig, so Mudra. Die 363 gültige Stimmen sind 36,55 Prozent der Wahlberechtigten, 15 Prozent fordert der Gesetzgeber.
„Können wir uns nicht zusammenraufen und uns erst einmal einen gemeinsamen Standpunkt erarbeiten?“ Diese Frage bewegte Groß Dübens Heinz Grosa. Das sei doch das gewesen, was die Räte aus beiden Dörfern vor einem Jahr mal vereinbart haben, um den Bürgern auch aussagefähig gegenübertreten zu können. Die Halbendorfer und die Groß Dübener Räte hatten jeweils ihre Standpunkte zum Thema Eingemeindung zu Papier gebracht, diese Positionspapiere dann ausgetauscht. „Wir müssen doch den Leuten was sagen können“, so Grosa. „Genau das ist ja der springende Punkt. Trotz mehrerer Beratungen ist es uns ja bedauerlicherweise 2011 nicht gelungen“, antwortete der Halbendorfer Rainer Marusch. Thomas Storp aus Groß Düben gab ihm Recht, als er sich an Grosa wandte: „Du willst doch nicht glauben, wir finden jetzt eine Meinung? Wir leben damit, dass die Halbendorfer Kollegen ihre Meinung haben und wir unsere. Alles andere wäre doch Lug und Trug.“
Die Bürger hätten sich doch jetzt für den Entscheid ausgesprochen, hakte René Köppen ein. Ihn störe nur, dass bei einem Votum dafür die Eingemeindung frühmöglich erfolgen soll. Es braucht schon Zeit, um über alles mit Schleife zu verhandeln, so Köppens Standpunkt. „Frühmöglich heißt, ohne Verzögerung die Sache anzugehen, wenn die Bürger sich für die freiwillige Eingemeindung aussprechen“, erklärte Hauptamtsleiterin Marion Mudra. Maximal drei Jahre ist der Bürgerentscheid gültig. Sie machte den Räten deutlich, dass nach dem Beschluss, diesen zuzulassen, die Wahlberechtigten bis spätestens 5. April an die Urne treten müssen. Der Gemeinderat verständigte sich dann auf Sonntag, den 25. März.
In der verbleibenden Zeit bis dahin soll eine Bürgerversammlung stattfinden. Bei dieser soll den Menschen aus den Ortsteilen Groß Düben und Halbendorf die Möglichkeit eingeräumt werden, ihre Meinung zum Thema Eingemeindung nach Schleife zu sagen und Fragen dazu zu stellen.
Wann diese Zusammenkunft sein wird, steht noch nicht fest. Auch nicht, wer genau bei dieser Rede und Antwort steht außer Bürgermeister und Gemeinderat. Andy Kowal hatte bereits vor Wochen vorgeschlagen, Detlev Dähnert, Leiter Bergbauplanung/-infrastruktur bei Vattenfall, dazu einzuladen. Dähnert sagte zu, wie Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) berichtete. Denn es sind vor allem der Tagebau Nochten und die zu erwartenden Konsequenzen daraus, die die Halbendorfer antreiben, sich für die Eingemeindung einzusetzen. Anlass sind die anstehenden Neu-Verhandlungen Schleifes mit dem Bergbaukonzern über einen zweiten Grundlagenvertrag für Schleife als Aufnahmeort für die Umsiedler aus Rohne, Mulkwitz, Schleife südlich der Bahn sowie Mühlrose. Von den noch auszuhandelnden Vergünstigungen könnten auch die beiden Groß Dübener Ortsteile profitieren, wenn sie zu Schleife gehören würden.
Dähnert hatte bereits im Oktober auf RUNDSCHAU-Nachfrage erklärt, dass es keinen Anlass gebe für einen separaten Vertrag mit einer selbstständigen Gemeinde Groß Düben ähnlich dem Schleifer- oder Trebendorf-Vertrag. Vattenfall leiste indes für Groß Düben eine regelmäßige Unterstützung für Vereine und bei investiven Maßnahmen.
(Quelle: Lausitzer Rundschau- Gabi Nitsche)
Eltern können aufatmen
Keine Erhöhung der Beiträge (Foto:NOLYweb)
In Groß Düben haben sich die Gemeinderäte zugunsten der Eltern gegen höhere Beiträge für Geschwisterkinder in den Kitas entschieden.
Die damit verbundene Mehrbelastung für den jeweiligen Haushalt wurde jedoch heftig diskutiert
Wenn die Gemeinde es nicht an die Eltern weiterreicht, was der Jugendhilfeausschuss des Landkreises auf den Weg brachte, bleibt sie selbst darauf sitzen. Darauf hatte Schleifes Hauptsamtsleiterin Marion Mudra die Groß Dübener Räte eingangs extra hingewiesen. Für Ratsmitglied René Köppen (WV Groß Düben) insgesamt eine böse Sache, der er mit schwarzem Humor begegnete: „Das Geld, was sie jetzt an den Kindern sparen, stecken sie in die Wölfe.“ Auch für Thomas Storp (WV Groß Düben) ist es nicht nachvollziehbar, das der kleine Mann jetzt für die Finanzkrise im Kreis aufkommen soll. „Müssen wir das denn überhaupt beschließen?“ Diese Frage stellte Harald Rösch (WV Groß Düben) in den Raum und erntete ein Nein von der Hauptamtsleiterin. „Dann machen wir es so. So lange wir es uns als Gemeinde leisten können, bezahlen wir es“, reagierte der Groß Dübener sofort. Er sei dagegen, die Last den Eltern aufzubürden. Das wollte eigentlich Kollege Andy Kowal (WV Halbendorf) auch nicht. Dennoch hatte er Bauchschmerzen damit. „Kann unser Nein Auswirkungen auf künftige Fördermittel haben?“ Dass das durchaus so sein kann, bestätigten Marion Mudra und Kämmerin Carmen Petrick. Der Gemeinde könnte vorgehalten werden, sie würde die Einnahmequellen nicht ausschöpfen. Kowal hätte das gern genauer gewusst und ebenso, wie hoch die Summe ausfällt, die die Gemeinde dann übernimmt. Denn dazu konnte die Kämmerin am Montag keine konkrete Auskunft geben. Wegen dieser Sachen hätte der Halbendorfer die Entscheidung dazu gern vertagt. Doch dafür fand er keine Mehrheit im Gemeinderat. So stimmten sieben Gemeinderäte und Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) gegen eine Erhöhung der Elternbeiträge und einer enthielt sich der Stimme.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Gabriela Nitsche)
Bürgerbegehren mit Unterschriftenliste wird amtlich geprüft
Die Halbendorfer Fraktion im Gemeinderat Groß Düben hat ein Bürgerbegehren initiiert. Gefordert wird ein Bürgerentscheid zur freiwilligen Eingemeindung nach Schleife.
Doch der Gemeinderat konnte am Montag nicht darüber befinden. Die Unterschriftenliste wird derzeit durch die Verwaltung geprüft, berichtete Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) am Montagabend. Er hatte das Schreiben mit der Unterschriftenliste am 15. November durch die Verwaltung in Schleife bekommen. Bis zum Redaktionsschluss für die für Montag einberufene Gemeinderatssitzung lag noch kein Prüfungsergebnis vor. Das fehlte auch am Sitzungstag laut Krautz noch. Er berichtete dem Rat davon, dass die Liste angeblich Unterschriften enthalte, die nicht von der Person stammen, die so heißt. Das habe er in einem Gespräch in Halbendorf am Sonntag erfahren. Ein Name stünde von einem Einwohner darauf, der gar nicht unterschreiben konnte, da er im Urlaub war. Auch von falschen Geburtsdaten war die Rede. Diese seien durch das Meldeamt Schleife geprüft worden. Jetzt liege die gesamte Geschichte beim Kommunalamt des Landkreises Görlitz. An die Halbendorfer Gemeinderäte gerichtet unterstrich Bürgermeister Helmut Krautz die Bedeutung des Bürgerbegehrens: „So etwas muss auch vor Gericht standhalten.“
Mit Unterschriften von 375 Einwohnern aus der Gemeinde Groß Düben soll das Bürgerbegehren unterzeichnet sein. Das sind rund 37,8 Prozent der Wahlberechtigten in der Gemeinde. 15 Prozent fordert der Gesetzgeber.
(Quelle: Lausitzer Rundschau - Gabriela Nitsche)
Kosten für Kita-Sportraum klettern in die Höhe
Der neue Sportraum für die Kita Spatzennest in Groß Düben wird voraussichtlich rund 11 000 Euro teurer als bis dato berechnet. Eingeplant im Haushalt 2011 der Gemeinde Groß Düben waren für den Sportraum-Anbau 40 000 Euro.
Schon bei der Vorstellung des Projektes im Juni kam heraus, dass die Gemeinde 5000 Euro mehr in die Hand nehmen muss. Jetzt sind es noch einmal 11 000 Euro.
Kritik an Verwaltung
Diese Hiobsbotschaft von Steffen Seidlich, Leiter des Schleifer Planungsamtes, sorgte am Donnerstag für eine heftige Diskussion. „Wir werden jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt, dabei hatten wir verschiedene Sitzungen. Keiner hat uns informiert“, kritisierte Andy Kowal. Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) hielt entgegen, erst am Donnerstagnachmittag von den Zahlen erfahren zu haben. Seidlich bestätigte das. Für Ratskollegen Heinz Grosa war es schleiferhaft, wie er betonte, dass einige Dinge nicht von vornherein vom Planer bedacht wurden und nun die Kosten explodieren lassen. „Eine Deckenverkleidung, noch eine zweite Fluchttür, eine Regenentwässerung – das muss er doch wissen, dass das notwendig ist.“ Der Unterschied zwischen den geplanten und den inzwischen anstehenden Kosten sei krass. Ob das das Ende der Fahnenstange ist, wie Sebastian Krüger fragte, konnte an dem Abend keiner mit Sicherheit sagen.
Vor-Ort-Termin geplant
Gemeinderat und Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) pochen nun auf einen Vor-Ort-Termin mit dem Planer. Diese Zusammenkunft soll in der kommenden Woche am Donnerstag stattfinden. Dabei soll vorrangig das Thema „Mehr-Kosten Außenanlagen“ eine Rolle spielen. Ziel sei es, die Ausgaben zu reduzieren. Für den weiteren Innenausbau gaben die Räte den Weg frei. „Jetzt muss das Angefangene ja fertig werden“, brachte es Heinz Grosa auf den Punkt.
(Quelle: Lausitzer Rundschau - Gabi Nitsche)
Anke Weisse und Robert Grunert tanzen bei Dresdner Semperopernball
Es ist die wohl berauschendste und prominenteste Ballnacht des Jahres in Sachsen: Der Semeropernball in Dresden. Bei der sechsten Auflage des Ereignisses sind Anke Weisse aus Weißwasser und Robert Grunert aus Groß Düben unter den Hauptdarstellern gewesen.
Ihr Debüt gaben Anke Weisse aus Weißwasser und Robert Grunert aus Groß Düben beim 6. Semperopernball in Dresden.
»Aufgeregt bin ich noch gar nicht - ganz im Gegenteil. Ich habe eben noch eine Runde geschlafen«, sagt Robert Grunert um 20.30 Uhr. So manch anderer wäre an Stelle des 21-jährigen Groß Dübeners mit Sicherheit aufgeregt: In 100 Minuten geht es für ihn und seine Partnerin Anke Weisse auf's Parkett der Semperoper. Der jungen Frau aus Weißwasser ist ebenfalls noch keine Anspannung anzumerken. Gemeinsam mit anderen Debütantenpaaren sitzen die beiden Tänzer in der Kantine der Semperoper und verfolgen das Ballgeschehen auf einem großen Monitor.
»Wir tanzen seit zwei Jahren gemeinsam«, berichtet Robert. Doch ein Ziel auf das sie hingearbeitet haben, sei der Semperopernball nicht gewesen. »Anke hat unsere Bewerbung über das Internet eingeschickt und beim Hauptcasting haben wir die Jury sofort überzeugt«, erzählt Robert. Bis vor Kurzem haben die beiden auf vielen großen Bühnen und Turnieren getanzt - immer unter den strengen Augen einer Jury. »Die Turniere haben immer viel Spaß gemacht, aber durch meine Ausbildung mussten wir das leider aufgeben«, sagt Robert. »Anke hat heute ihre eigene Tanzschule - da tanzen wir noch ab und zu zusammen.« Auftritte vor Publikum sind für die beiden etwas ganz normales. »Wir tanzen auf Tanzschul-Abschlussbällen und auf Geburtstagen. Aber der Semperopernball ist dann doch etwas anderes«, gibt der 21-Jährige zu.
Inzwischen ist doch ein bisschen Aufregung in der Luft. »Am Donnerstagabend haben wir zur Technikprobe das erste Mal in der Semperoper gestanden. Da hatte ich schon ein leichtes Kribbeln im Bauch«, gibt Robert zu. Und auch bei der Generalprobe am Freitagnachmittag war ein kleiner Patzer dabei. »Aber wir sind uns sicher, dass der Auftritt heute Abend gut über die Bühne geht«, sagen die beiden einstimmig.
Draußen auf dem Theaterplatz stehen die Eltern von Robert bereits seit 18.30 Uhr, verfolgen das Ballgeschehen über einen riesigen Monitor und fiebern dem Auftritt ihres Sohnes entgegen. »Die Stimmung hier draußen ist super«, erzählt Karola Grunert. Auch Vater Ralf ist stolz auf seinen Sohn: »Wir bleiben hier draußen, bis der Junior fertig ist. Und wenn es bis in die Nacht dauert. Das hat er sich verdient.« Für Roberts Eltern ist es der erste Semper-Openair-Ball. »Aber wir werden bestimmt nächstes Jahr noch einmal wiederkommen«, sagt Ralf Grunert.
Kurze Zeit später ist es soweit. Um 22.15 Uhr stehen Robert Grunert und Anke Weisse zwischen 78 anderen Debütantenpaaren am Seiteneingang des Ballsaals. Das Orchester beginnt zu spielen, die Prominenten erheben sich an ihren Tischen und von den Rängen. Alle Augen und Kameras sind auf die Debütantenpaare gerichtet. Von den Rängen aus ist ein Herz zu sehen, das die Debütanten auf dem Parkett der Semperoper stellen. Strauß' »Walzer an der Elbe« erklingt. Das Herz löst sich auf. Die Tanzpaare bilden in flottem Walzer-Schritt einen Kreis und zeigen die einstudierte Choreografie - sieben Minuten später verbeugen sich die 158 Debütanten. Schauspieler Til Schweiger und Freundin Svenja, Musiker Bob Geldof, Bundespräsident Christian Wulff und Gattin Bettina sowie die restlichen 2200 Gäste im Ballsaal applaudieren.
Auf dem Theaterplatz vor der Semperoper warten Freunde und Eltern nach der Balleröffnung auf Anke Weisse und Robert Grunert. Dann ziehen die Debütanten mit ihrem Schlachtruf »Avanti, Debütanti« auf den Theaterplatz. Applaus und Jubelrufe der rund 10 000 Gäste des Semper-Openair-Balls belohnen die beiden noch einmal für ihre Mühe. Begeistert über den Auftritt und den Empfang schwärmt Robert Grunert: »Der Abend war ein einmaliges Erlebnis. Wenn man mich fragen würde, ob ich ein zweites Mal mitmache, wüsste ich nicht, was ich antworten sollte. Das zweite Mal ist bestimmt nicht mehr so aufregend und spannend wie der heutige Tag es war.«
(Quelle: Lausitzer Rundschau - Artikel: Benjamin Seidemann)
Von Pfannkuchen bis zu Schokolade
Groß Düben Der Schlachtruf „Groß Düben – Helau!“ war am Samstag zum Karnevalsauftakt in der Gaststätte Köppen nicht zu überhören. Die Groß Dübener stellten ihre karnevalistischen Aktivitäten unter das Motto „Groß Düben außer Rand und Band, wir feiern im Süßigkeitenland“.
Passend dazu sah man beispielsweise Pfannkuchen oder die Milka Schokolade durch den Saal tanzen. Moderator Bodo Dolk führte wie gewohnt in souveräner Weise durch das Programm. »Die ersten Saisonvorbereitungen für das neue Programm gab es bei uns bereits im Mai. Jedes Mitglied sollte sich mit Ideen einbringen«, so Vereinsvorsitzender Klaus Marks. Aus sechs verschiedenen Programmideen setze sich am Ende schließlich der Vorschlag der Jugend mit den Süßigkeiten durch.
In lustigen Kostümen wie Milky Way oder besagten Pfannkuchen zeigten die Karnevalisten ihr schauspielerisches Talent. Auch Bürgermeister Helmut Krautz hatte sich mit aufgesetzter Narrenkappe unter das Volk gemischt. »Wir mussten heute sogar einige Besucher wegschicken, weil der Saal brechend voll ist«, so Klaus Marks. Auch Gäste von befreundeten Vereinen wie aus Friedrichshain oder Bischofswerda wollten sich das Programm nicht entgehen lassen. Zwischendurch wurden die Besucher im Saal von den Akteuren natürlich mit jeder Menge Süßigkeiten versorgt. »Das Programm gefällt mir heute ganz super. So eine gute Stimmung war hier schon lange nicht mehr«, freute sich Madeleine Jurischka. Auch der Aufritt des Männerballetts, das von Kathleen Fechner und Laura Frytkowsky trainiert wird, sorgte für so manche Lachträne, schließlich traten die Vertreter des starken Geschlechts unter anderem als Erdbeeren oder Schokolade auf das Parkett. Wer die Lachnummern der Groß Dübener Karnevalisten verpasst hat, der hat am 26. Februar eine weitere Chance.
(Quelle: Lausitzer Rundschau: André Kurtas)
Wünsche für 2011
Gemeinderat Groß Düben und Verwaltung stecken mitten in der Diskussion um den kommunalen Haushalt für das nächste Jahr. Was kann und was will sich die Gemeinde 2011 leisten? Die Wunschliste aus den beiden Ortsteilen enthält anspruchsvolle Vorhaben, wie am Donnerstagabend in der Debatte deutlich wurde.
Kämmerin Carmen Petrick hatte aus diesen Wünschen einen Haushaltsplan »gestrickt« und den Entwurf nun auf den Ratstisch gelegt.
Dieser sieht zum Beispiel vor, der Straße zum Sportplatz/Jugendklub in Halbendorf eine Kur zu verpassen. Denn das einst glatte Asphaltband ähnelt nach wenigen Jahren einem Waschbrett, so wellig ist die Straße. Baumwurzeln aus dem angrenzenden Waldstück haben es sich unter dem Asphalt bequem gemacht. Bürgermeister Helmut Krautz und Kämmerin schätzen die Kosten auf 70 000 Euro. Bungalows im Erholungsgebiet Waldsee in Groß Düben sollen neu ausgestattet werden. Hierfür wird von rund 20 000 Euro ausgegangen. Vorgesehen ist auch, das Nordufer des Sees in Ordnung zu bringen. Für die Kleinen in der Kita Groß Düben soll ein Sportraum ausgebaut und außerhalb des Gebäudes ein Tobeareal entstehen. Die Kinder wünschen sich das schon lange, um zum Beispiel mal Fußball zu spielen ohne Nachbarn zu stören. Neue Einrichtungsgegenstände sollen für die Kita in Halbendorf angeschafft werden. Auch an einen Zaun wurde gedacht.
Bis zu 30 000 Euro will die Gemeinde für einen öffentlichen Spielplatz in Halbendorf investieren.
Die Sanierung der Alten Schule zum Dorfgemeinschaftshaus hat in der Vergangenheit schon zu manchen heftigen Auseinandersetzungen im Rat geführt. In den letzten Tagen in einer nichtöffentlichen Ausschusssitzung haben sich die Räte auf einen Kompromiss geeinigt, wie am Donnerstag bekannt wurde. 100 000 Euro soll der Etat 2011 dafür vorsehen - Geld für die Planung und die wichtigsten Arbeiten. Soweit die wichtigsten Vorhaben im investiven Bereich. Nun geht es darum, möglichst erfolgreich Fördertöpfe für diese Vorhaben anzuzapfen, so Gemeindechef Krautz. »Beim Spielplatz haben wir sicherlich eine Chance«, so die Kämmerin.
Für die Zuschüsse an Bauwilligeliegen stehen 10 000 Euro bereit. Nicht nur der private Wohnungsbau für die Eigennutzung wird durch einen einmaligen Zuschuss von maximal 2500 Euro gefördert, sondern auch Umbaumaßnahmen, durch die zusätzlicher Wohnraum entsteht. Dafür kann es je 75 000 Euro genehmigter Planungssumme 1250 Euro geben. Beantragt werden müssen die Zuschüsse vor Beginn der Baumaßnahme.
Kämmerin Carmen Petrick geht davon aus, dass der Gemeinde im nächsten Jahr etwa 100 000 Euro weniger Gelder vom Land (Schlüsselzuweisungen) zur Verfügung stehen. Sie erklärte das mit schwankenden Steuerzahlungen. Deren Höhe wirkt sich auf den Landeszuschuss aus. Da sich die Gemeinde im vorigen Jahr über hohe Einnahmen freuen durfte, sind die geringeren Schlüsselzuweisungen nun die Folge. Gabi Nitsche
Der Haushaltsentwurf liegt ab 8. November eine Woche öffentlich im Gemeindeamt Schleife aus. In der Dezembersitzung soll der Etat beschlossen werden.
(Quelle : Lausitzer Rundschau - 06.11.10)
Für Strandgaststätte Halbendorf wird dringend Geld gesucht
Für die Strandgaststätte am Halbendorfer See gibt es endlich einen neuen Pächter. Weil er jedoch das Lokal ganzjährig betreiben möchte, ist zuvor eine umfangreiche Innensanierung mit kostspieliger Wärmedämmung erforderlich. Woher das Geld dafür kommen soll, darüber war der Gemeinderat am gestrigen Donnerstag ratlos.
Der neue Pachtvertrag steht. Ab April nächsten Jahres beabsichtigt ein Ehepaar aus der Umgebung, durch seine gute Küche auch außerhalb der Badesaison Gäste in die Strandgaststätte am Halbendorfer See zu locken. »Im jetzigen Zustand ist das jedoch nicht möglich«, meint Lothar Ahr bei der vergangenen Gemeinderatsitzung im Groß Dübener Feuerwehrhaus. Der Geschäftsführer des Zweckverbands »Erholungsgebiet Halbendorfer See«, der die Gaststätte bewirtschaftet, sieht nun eine günstige Gelegenheit für eine umfangreiche Innensanierung. Auf diese Weise könne aus dem Sommerbau ein Gebäude zur Ganzjahresnutzung gemacht werden. Das erfordere jedoch eine »vernünftige Sanierung und nicht wie bisher nur Flickschusterei«.
Nach ersten Einschätzungen sind vor allem Dämmungsarbeiten an Fußböden und Wänden sowie Malerarbeiten dringend nötig. Genauere Berechnungen über die anfallenden Baukosten will die Gemeinde in den kommenden vier Wochen vorlegen. Fest steht jedoch: Es werden Kosten im oberen fünfstelligen Bereich anfallen.
Da der Zweckverband selbst diese Summe nicht aufbringen kann, wird überlegt, die Finanzierung über die Gemeinde Groß Düben, die Eigentümerin des Gebäudes ist, laufen zu lassen. Damit haben die Gemeinderäte allerdings ihre Probleme: »Was ist, wenn das Geschäft nicht läuft?«, will Thomas Storp wissen. »Dann bleiben wir als Gemeinde auf den Kosten sitzen«, befürchtet René Köppen sichtlich gereizt. Heinz Grosa kann die Verfahrensweise bei der Neuverpachtung nicht nachvollziehen: »Wie kann man denn erst einen Vertrag schließen und sich im Nachhinein einen solchen Forderungskatalog aufstellen lassen«, ruft er entrüstet in die Sitzungsrunde.
Auch Bürgermeister Helmut Krautz wünscht sich, der Zweckverband würde die Sanierungskosten selbst tragen. »Denn so viel Geld lässt sich kurz vor Jahresschluss nicht einfach so aus dem Hut zaubern«, erklärt er kopfschüttelnd. Überhaupt müsse sich seiner Meinung nach die Arbeitsweise des Zweckverbands grundlegend ändern. Er könne nicht verstehen, warum für eine lange beabsichtigte Sanierung keine Rücklagen gebildet worden sind.
Der Dübener Bürgermeister blickt mit gemischten Gefühlen auf das Thema »Strandgaststätte« und hofft, bei der nächsten Gemeinderatssitzung eine Lösung für die Finanzierung zu finden. Besonders zuversichtlich klingt er aber nicht.
(Quelle: Lausitzer Rundschau - Melanie Sonnenbrodt)
Groß Dübener Gemeinderat äußert sich zum Thema „Alte Schule“ in Halbendorf
Zum RUNDSCHAU-Beitrag vom 28. September „Alte Schule bleibt Streitobjekt“ hat sich der Groß Dübener Gemeinderat René Köppen zu Wort gemeldet.
Er bezieht sich auf die neue Sanierungsidee des Heimatvereins Halbendorf in Höhe von 285 000 Euro für die Alte Schule. »In Anwesenheit eines Projektierungsbüros und von Mitgliedern des Gemeinderates wurde durch die Halbendorfer Vereine betont, dass die untere Etage nur zum Ausbau eines Saales benötigt wird. Das Dachgeschoss ist nebensächlich. Das Projektierungsbüro bestätigte uns, dass nach Umbau des Untergeschosses eine Sanierung des Obergeschosses auch notwendig wird«, so René Köppen. Da könnten Gesamtkosten von zirka 500 000 Euro anfallen. Außerdem sei weiterhin mit Betriebskosten von jährlich 14 000 Euro zu rechnen. »Da frage ich mich als Gemeinderat und Gastwirt, wie das finanziert wird. Ein Verein, der keine Mitgliedsbeiträge hat, kann das nur durch gewerbliche Nutzung erreichen«, so die Meinung von René Köppen. Für die ortsansässige Gastronomie sieht dieser das als Provokation, denn diese sei mit Betriebskosten, Pacht oder Kredite schon sehr belastet. »Aus Steuergeldern einen Konkurrenzbetrieb aufzubauen, ist meiner Meinung nach nicht vertretbar.« Die Groß Dübener Gemeinderäte haben, heißt es in seinem Schreiben, seit Jahren versucht, den Halbendorfer Vereinen die Alte Schule kostenlos zu überlassen. Dies sei generell abgelehnt worden. »Hinzu kommt, dass in Halbendorf eine Gaststätte mit Saal leer steht. Diese Variante zu überdenken wäre eher angebracht«, so Köppen. Er bezieht sich auf den Dehoga-Gaststättenverband. Dieser habe auf die erschreckende Anzahl von »Schwarzgastronomie« aufmerksam gemacht. Schon aus diesem Grund könne er einer solchen Investition aus Steuergeldern nicht zustimmen. »Wenn nach Sitzungsende ein Bierchen getrunken wird, ist das kein Gelage. Man kann und soll seine verschiedene Meinungen kontrovers ausdiskutieren, deshalb ist man jedoch nicht verfeindet«, so der Groß Dübener.
(Quelle: Lausitzer Rundschau - pm/ni)
Neues Fahrzeug für Groß Düben
Die Groß Dübener Ortswehr benötigt ein neues Fahrzeug. Das jetzige ist 15 Jahre alt und soll für möglicherweise 35 000 Euro verkauft werden.
Wertumfang zirka 170 000 Euro. Davon würden maximal 60 Prozent über den Landkreis Görlitz gefördert werden, wobei die Fördersätze für die kommenden Jahre noch nicht klar sind. »Es wäre schön, wenn das Fahrzeug 2012 zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr da wäre«, meinte Bürgermeister Helmut Krautz. Das einstimmige »Ja« des Rates ging ins Protokoll, nun kann der Fördermittelantrag gestellt werden. Ein Beschluss war nicht notwendig, erklärte der Bürgermeister.
(Quelle: Lausitzer Rundschau - ni)
Abwasserbefragung in Groß Düben
In Groß Düben sind die Einwohner jetzt befragt worden, ob sie den vorhandenen Bürgermeisterkanal weiter benutzen wollen als Abwasserkanal. Laut Bürgermeister Helmut Krautz sei der überwiegende Teil der Groß Dübener bereit, diesen weiterhin zu nutzen, wenn es ihnen ermöglicht wird. "Dafür muss der Kanal aber dicht sein", so Krautz am Donnerstag.
Eine Arbeitsgruppe soll im Ortsteil Groß Düben ins Leben gerufen werden, die sich des Themas annimmt und die nächsten Schritte festlegt.
(Quelle:Lausitzer Rundschau - ni)
Anmerkung: Bevor diese Arbeitsgruppe gegründet wird, müsste eine Einwohnerversammlung angesetzt werden!
Radweg von Halbendorf nach Groß Düben
Die Planungen für den künftigen Radweg zwischen den Orten Halbendorf und Groß Düben laufen weiter.
Wie der Bürgermeister der Gemeinde Groß Düben sagte, habe er mit anderen Räten geprüft, wie weit der Radweg an die vorhandene Hecke gebaut werden kann. Als nächster Schritt müsse noch ein landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt werden.
(Quelle: Lausitzer Rundschau - ni)
Hinter den Büschen bis nach Halbendorf
Mitte Februar hatte Annegret Jainsch vom Planungsbüro ITL die Vorplanung für die Piste vorgestellt. Insgesamt stellte sie die Räte vor drei mögliche Varianten, erklärte die Vor- und Nachteile aus planerischer Sicht. Am Ende hatten Bürgermeister und Räte die Qual der Wahl (die RUNDSCHAU berichtete). Lassen sie die Pedalritter nun laut Variante 1 (die Vorzugsvariante) von Höhe Edelstraße in Halbendorf und auf der rechten Seite etwa acht bis zehn Meter hinter der Hecke im Feldbereich bis zum Klein Dübener Weg in Groß Düben radeln? Oder entsprechend Variante II auf der linken Seite am Feldrand? Beide Varianten bedeuten, dass vor dem Bau Grundstücksflächen gekauft werden müssen, hatte Annegret Jainsch deutlich gemacht. Laut ITL würden rund 20 Flurstücke berührt. Oder sehen die Räte die Variante III, bei der der Radweg auf der rechten Seite zwischen Fahrbahn (mit 1,75 Meter Abstand zu diesem) und Feld gebaut werden würde als besonders günstig an? Dazu müssten vorhandene Bäume gefällt und Heckenpflanzungen vernichtet werden. Positiv ist bei der III, dass nicht so viel Grundstücke erworben werden müssten.
Die Ortschaftsräte wogen in den vergangenen Wochen alle Vor-und Nachteile ab und entschieden sich für die „V 1“. Dort, wo der Radweg in den Ortslagen verläuft, sollte er so dicht wie möglich an die Straße herangeführt werden, so die Meinung der Halbendorfer. Bürgermeister Helmut Krautz und die Groß Dübener Ratskollegen hatten dem absolut nichts entgegenzusetzen, fanden die 1 ebenfalls geeignet.
So soll es dann auch geschehen. Die Breite der Pedalpiste soll einmal 2,50 Meter betragen. Doch wann „einmal“ ist, steht noch nicht fest. Dem Straßenbauamt Bautzen fehlt derzeit das Geld dafür.
Von Gabi Nitsche
Eine Dichtwand soll den Halbendorfer See vor Wasserverlust schützen
Vattenfall und das Land Sachsen sollten darauf verzichten, das Abbaugebiet II, sprich Vorranggebiet des Tagebaus Nochten abzubaggern. Verlassene Häuser, ein gewaltiger Einschnitt in die Natur und viele Belastungen für die noch hier ansässigen Bewohner wären die Folge, so der Gemeinderat aus Groß Düben. [Mehr+]
Damit Groß Dübens Ortsdurchfahrt nicht mehr „absäuft“
So manche Keller an der hinteren Dorfstraße in Groß Düben sind schon überschwemmt gewesen nach einem ordentlichen Regenguss. Von den großen Pfützen auf der Straße ganz zu schweigen, die sich durch das starke Linksgefälle und die ungenügende Entwässerung immer bilden.
Damit soll bald Schluss sein. Denn das Straßenbauamt Bautzen will nach Drängen der Gemeinde seiner Pflicht nachkommen und lässt die Straßen- und Gehwegentwässerung auf 1300 Meter Länge vom Ingenieurbüro ITL Weißkeißel planen. Den Stand dieser Planungen hat Annegret Jainsch in der jüngsten Ratssitzung vorgestellt und löste damit keine Freudensprünge bei Bürgermeister und Räten aus. Denn der Entwässerungskanal soll auf der linken Fahrspur (in Richtung Friedrichshain) parallel zur Fahrbahnmitte verlegt werden. Das bedeutet laut Planerin, dass auch nur Borde und Asphalt der betroffenen Fahrbahnhälfte aufgenommen und neu gemacht werden. Für Bürgermeister Helmut Krautz völlig unbefriedigend. Er sieht die Gefahr, dass es dadurch schnell in der Mitte, wo alte und neue Fahrbahn aneinanderstoßen, zu Rissen und Brüchen kommen kann. Ihm wäre es lieber, der Kanal würde unter dem Gehweg verlegt werden oder aber die gesamte Fahrbahn würde anschließend asphaltiert. (Gabi Nitsche)

